"Das Wenige, das du tun kannst, ist viel"

A. Schweitzer

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1. Tag der Angehörigen am 09.06.2016

Dieses Jahr veranstaltete unser Verein erstmalig ein Fest speziell für die Angehörigen suchtkranker Menschen. Das Ziel war es den Angehörigen Danke zu sagen. Danke für die Unterstützung, welche wir während im Genesungsprozess erhalten haben.
Der Vorstand machte sich Gedanken, wie die Vorbereitung und Organisation des Tags der Angehörigen durchgeführt werden könnte.
Am Tag selbst trafen bereits um 12 Uhr alle Helfer aus den einzelnen Projekten des Fördervereins ein und bereiteten alles bestens vor. Es hat Spaß gemacht wie alle angepackt und mitgemacht haben.
14 Uhr begrüßte unser Vorsitzender Dieter Rienaß alle Betroffenen und ihre Angehörigen und eröffnete mit einer kurzen Rede den Tag der Angehörigen.

Tino Böttcher wird Schirmherr des Förderverein Zentrum für Drogenhilfe e.V.

Tino Böttcher
Fotograf: Martin Neuhof
Wir geben bekannt und freuen uns, dass Tino Böttcher / Fernsehmoderator beim MDR, die Schirmherrschaft über unseren Förderverein Zentrum für Drogenhilfe übernommen hat. Wir freuen uns auf die bevorstehende Zusammenarbeit. Tino Böttcher hat seine ganz persönlichen Gründe für diesen Schritt formuliert:

Ich bin das Kind eines alkoholkranken Vaters. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich diesen Satz sagen konnte, ohne mich dafür zu schämen. Im Grunde hat mein Vater getrunken, seit ich denken kann. Und bis ins junge Erwachsenenalter dachte ich: Wenn jemand von seiner Sucht erfährt, hält man mich und meine Familie für asozial. Hätte meine Familie eher verstanden, dass Alkoholismus eine Krankheit ist, vielleicht wäre vieles anders gelaufen: Vielleicht hätten sich meine Eltern nicht getrennt. Vielleicht hätte mein Vater nicht seinen Führerschein verloren und danach seine Arbeit. Vielleicht wäre er jetzt noch am Leben. Es ist mühsam, darüber zu spekulieren. Aber mit Sicherheit hätte ich mich selbst besser vor der Alkoholsucht meines Vaters schützen können. Denn auch ich litt unter seiner Krankheit. Zumindest psychisch. Ich war viele Jahre in einer klassischen Co-Abhängigkeit.
Inzwischen habe ich gelernt, viel selbstbewusster mit diesem Teil meiner Vergangenheit umzugehen. Aber ich hätte mir gewünscht, früher von Hilfsangeboten für Familien alkoholkranker Menschen erfahren zu haben. Deshalb bin ich froh und stolz, künftig den Förderverein für Drogenhilfe e.V. als Schirmherr unterstützen zu dürfen. Weil die Angebote des Vereins suchtkranken Menschen Möglichkeiten aufzeigen, aus ihrer Abhängigkeit herauszufinden, weil hier auch Angehörige Unterstützung finden und weil die Mitlieder des Vereins wichtige Präventionsarbeit leisten.

8. Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag

Zeitgleich zum Cup of Pearl fand auch der 8. Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag statt. Informationen bekommen, andere Lösungen und neue Ideen finden, Unterstützung und Hilfe erhalten, sich gegenseitig beistehen, sich engagieren, neue Menschen kennen lernen. All das macht Selbsthilfe aus. Informieren, ausprobieren und mitmachen, damit aus dem "Ich müsste mal ..." ein "Ich bin dabei!" wird. Was alles trotz Einschränkungen möglich ist, konnten die Teilnehmer an den Infoständen der Selbsthilfegruppen und -vereine, den Wettbewerben und den Sport- und Bewegungsangeboten erfahren.

9. Cup of Pearl

Bereits zum 9. x veranstaltet die Sportwissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig den „Cup of Pearl“ – ein Fußball- und Volleyballturnier für Leipziger Beratungsstellen für Suchterkrankungen und Vereine, die mit psychisch beeinträchtigten Menschen arbeiten. Sie kämpfen um den begehrten "Cup of Pearl". Im Mittelpunkt stehen der Spaß an der Bewegung und das Miteinander. Erstmalig fand das Turnier im Freien statt (Austragungsort war das Testfeld in der Jahnallee 59).

Werden Sie mit 25 € pro Quartal Fördermitglied – bitte unterstützen Sie uns!

Der Verein freut sich über jedes Fördermitglied, welches die Arbeit im Zentrum für Drogenhilfe unterstützen möchte. Fördermitglieder sind laut der Satzung des Fördervereins Zentrum für Drogenhilfe e.V. zur Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt. Mit einem Mindestbeitrag von 25 € pro Quartal leisten Sie Ihren Beitrag in der finanziellen Unterstützung wichtiger zusätzlicher Projekte.

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