Sie sind hier

Hilfeangebote für Kinder und Jugendliche suchtkranker Eltern

Hilfe

Fakten:

  • 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 18 Jahren sind unmittelbar von der Alkoholstörung mindestens eines Elternteils in ihrer Entwicklung betroffen
  • hinzu kommen etwa 40.000 - 60.000 Kinder, welche mit mindestens einem drogenabhängigen Elternteil zusammenleben

Folgen:

  • Kinder suchtkranker Eltern sind die größte bekannte Risikogruppe zur Entwicklung eigener Suchtstörungen und anderen psychischen Störungen (Klein, Fachtagung „Kinder aus suchtbelasteten Familien“, Deggendorf 05.10.2006)
  • Zum Teil findet in diesen Familien die „Reproduktion“ der Sucht mit ihren schwerwiegenden Auswirkungen für die Kinder statt!
  • Ohne entsprechend frühzeitige Hilfen kann der Suchtkreislauf nur schwer durchbrochen werden

Je früher suchtgefährdete/suchtkranke Menschen erreicht werden, je wirksamer und nachhaltiger sind die angebotenen Interventionsstrategien. Ein Arbeitsansatz der Frühintervention, hier besonders für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien, ist der seit 01.09.2009 im Zentrum für Drogenhilfe arbeitende Fachbereich Familienhilfe für die Zielgruppen

  • Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien und
  • deren suchtgefährdeten/suchtabhängigen Mütter/Väter.

Die Kausalität von Suchtverhalten der Eltern einerseits und dem Erlangen einer eigenen substanzbezogenen Störung/Abhängigkeit der Kinder andererseits ist durch eine Vielzahl evidenzbasierter Studien unterlegt. Wenn man den „Aktionsplan kinder- und familienfreundliche Stadt Leipzig 2011 bis 2015“ zugrunde legt, sehen wir uns mit diesem Ansatz und die Unterstützung der Arbeit durch den Förderverein „auf dem richtigen Weg“.

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer